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21. August 2016

Krzysztof Kieslowski 75/20

FOREVER ALIVE
IN MEMORIAM
KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI
(1941-1996)

DIE FILMRETROSPEKTIVE KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI 75/20

Ehrenschutz: Magdalena Sroka, Direktorin des Polnischen Filminstituts/PISF in Warschau

Fr., 30. September – Mi., 5. Oktober
Urania Kino (Uraniastraße 1, 1010 Wien)

Karten sind zum Sonderpreis von nur 7,50 Euro im Urania Kino, telefonisch unter +43 1 715 82 06 sowie auf http://goo.gl/gzrhqI ab sofort erhältlich.

Er starb vor über 20 Jahren, am 13. März 1996. An einem Herzinfarkt während einer Herzoperation. Heuer hätte er am 27. Juni seinen 75. Geburtstag gefeiert. In Erinnerung an sein großartiges Schaffen machte ihn daher die Polnische Filmakademie zum Patron des Jahres 2016: Krzysztof Kieślowski, einer der besten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts.

Das LET‘S CEE Film Festival zusammen mit Cineplexx International, dem Polnischen Institut Wien und dem Polnischen Filminstitut (PISF) in Warschau erinnern an den großen Regisseur und zeigen die Filmretrospektive Krzysztof Kieślowski 75/20. Bei acht Filmen gibt es nach der Vorführung moderierte Publikumsgespräche mit dem legendären Bürgerrechtsanwalt und Drehbuchautor Krzysztof Piesiewicz, der gemeinsam mit Kieślowski für die meisten von dessen Spielfilmen die Vorlagen geliefert und damit Filmgeschichte geschrieben hat; bei der Doku Still Alive. Ein Film über Krzysztof Kieślowski wird der Buch- und Drehbuchautor Stanisław Zawiśliński für ein Q&A zur Verfügung stehen.

Die Filmreihe wird mit der im Jahr 2005 produzierten Dokumentation Still Alive. Ein Film über Krzysztof Kieślowski (Regie: Maria Zmarz-Koczanowicz, 2005) eröffnet, in der neben Kieślowski selbst auch seine Lieblingsschauspieler Jerzy Stuhr, Grażyna Szapołowska und Juliette Binoche, der Filmkomponist Zbigniew Preisner, der Kameramann Sławomir Idziak und viele weitere Lebensbegleiter des Regisseurs zu Wort kommen. Am selben Abend wird auch das Meisterwerk Die zwei Leben der Veronika (1991) präsentiert – ein metaphysisches Drama mit Irène Jacob in der Titelrolle. Zu weiteren Pflichtterminen für Cineasten gehören die beiden Kinoversionen der legendären Fernsehserie Dekalog – Ein kurzer Film über das Töten (1988) und Ein kurzer Film über die Liebe (1988) – genauso wie die mehrfach ausgezeichnete international koproduzierte Filmtrilogie Drei Farben: Blau, Weiß, Rot (1993–1994), in der neben Irène Jacob auch Julie Delpy und Juliette Binoche brillieren. Die Retrospektive, auf deren Programm des Weiteren die Spielfilme Die Narbe (1976), Der Filmamateur (1979), Ohne Ende (1985) und Der Zufall möglicherweise (1987) stehen, wird durch die Dokumentation Krzysztof Kieślowski: I’m So-So... (Regie: Krzysztof Wierzbicki, 1996) abgerundet, ein faszinierendes Gespräch mit dem Regisseur über sein Leben und sein Filmschaffen.

Alle Spielfilme werden zum ersten Mal in Österreich als digital restaurierte Originalversionen mit englischen Untertiteln präsentiert. Bei neun Filmen gibt es nach den Screenings ein Publikumsgespräch.

Fr., 30. September 19:00 Uhr Still Alive. Ein Film über Krzysztof Kieślowski (Dokumentarfilm | POL 2005 | Regie: M. Zmarz-Koczanowicz | 81 Min.), anschl. Q&A mit S. Zawiśliński 21:15 Uhr Die zwei Leben der Veronika (Spielfilm | POL /FRA/NOR 1991 | Regie: K. Kieślowski | 98 Min.), anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

Sa., 1. Oktober 19:00 Uhr Ein kurzer Film über die Liebe (Spielfilm | POL 1988 | Regie: K. Kieślowski | 90 Min.), anschl. Q&A mit K. Piesiewicz 21:15 Uhr Ein kurzer Film über das Töten (Spielfilm | POL 1988 | Regie: K. Kieślowski | 85 Min.), anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

So., 2. Oktober 19:00 Uhr Drei Farben: Blau (Spielfilm | POL/SUI/FRA 1993 | Regie: K. Kieślowski | 100 Min.), anschl. Q&A mit K. Piesiewicz 21:15 Uhr Drei Farben: Weiß (Spielfilm | POL/SUI/FRA 1994 | Regie: K. Kieślowski | 92 Min.), anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

Mo., 3. Oktober 19:00 Uhr Drei Farben: Rot (Spielfilm | POL/SUI/FRA 1994 | Regie: K. Kieślowski | 99 Min.), anschl. Q&A mit K. Piesiewicz 21:15 Uhr Ohne Ende (Spielfilm | POL 1985 | Regie: K. Kieślowski | 103 Min.), anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

Di., 4. Oktober 19:00 Uhr Krzysztof Kieślowski: I'm So-So... (Dokumentarfilm | POL/DEN 1996 | Regie: K. Wierzbicki | 56 Min.) 20:30 Uhr Der Zufall möglicherweise (Spielfilm | POL 1987 | Regie: K. Kieślowski | 124 Min.), anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

Mi., 5. Oktober 19:00 Uhr Der Filmamateur (Spielfilm | POL 1979 | Regie: K. Kieślowski | 117 Min.) 21:15 Uhr Die Narbe (Spielfilm | POL 1976 | Regie: K. Kieślowski | 112 Min.).

Weitere Informationen: www.letsceefilmfestival.com, www.cineplexx.at und www.polnisches-institut.at.

Die Filmretrospektive Krzysztof Kieślowski 75/20 ist eine Veranstaltung des LET‘S CEE Film Festivals in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Wien und der Cineplexx International und wird von folgenden Hauptpartnern unterstützt: Polnisches Filminstitut (PISF), GLS Austria und Österreichischer Gewerbeverein. Hauptmedienpartner: Okto. Community TV-GmbH, ray Filmmagazin, DOT. und film.at.

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