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Spielfilm-Wettbewerb

Mag. Tomasz Raczek, geboren 1957 in Warschau, ist Filmkritiker, Journalist und Verleger. Nach seinem Studium der Theaterwissenschaften an der Warschauer Theaterakademie schrieb er Beiträge für mehrere Fachzeitschriften und initiierte und moderierte einige Fernseh- und Radiosendungen. Als Programmdirektor des Verlagshauses Gruner+Jahr Polska hat er u.a. die Wochenzeitschrift Gala auf dem polnischen Pressemarkt etabliert. Er war literarischer Leiter von mehreren polnischen Theatern und stellvertretender Direktor des zweiten Programms des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Im Jahr 2009 gründete er zwei TV-Kanäle sowie ein digitales Radio mit Filmmusik, welche er bis 2011 leitete. Darüber hinaus gründete er 2002 seinen eigenen Verlag Latarnik, den er bis heute führt. In seinem Buch KINOPASSANA. Sztuka oglądania filmów erläutert er praktische Anwendungen der Kinotherapie. Er betreibt einen Videoblog auf onet.pl und ist für zahlreiche Fernseh- und Radioprogramme mit Filmschwerpunkt verantwortlich.

Dokumentarfilm-Wettbewerb

Rada Šešić, geboren 1957 in Bjelovar/Kroatien, studierte und arbeitete in Sarajevo, bevor sie 1993 nach Utrecht übersiedelte. Sie ist Filmemacherin, Kritikerin, Journalistin und Filmdozentin und hat bereits bei mehreren internationalen Filmfestivals (International Documentary Film Festival Amsterdam, International Film Festival Rotterdam, Sarajevo Film Festival, Dok Leipzig und International Film Festival of Kerala) als Kuratorin oder Jurymitglied mitgewirkt. Šešić lehrt seit vielen Jahren an der Universität von Amsterdam, ist Gastdozentin an der Filmhochschule in Genf sowie an der Anadolu Universität in der Türkei und hat mehrere Workshops in Europa und Indien konzipiert und geleitet. Ihre Kurz- und Dokumentarfilme gewannen mehrere Auszeichnungen, wurden auf über 40 internationalen Filmfestivals präsentiert und im MoMA in New York archiviert.                                                                                                                                                                                                         

Kurzfilm-Wettbewerb

Arash T. Riahi, 1972 im Iran geboren, lebt seit 1982 in Österreich. Noch während der Schulzeit unternahm er erste Kurzfilmversuche. Nach seinem Studium der Film- und Geisteswissenschaften an der Universität Wien war er als freier Mitarbeiter des ORF, unter anderem für die Sendungen nitebox und kunst-stücke, tätig. 1997 gründete er gemeinsam mit Kollegen die Film- und Medienproduktionsfirma Golden Girls Filmproduktion. Seit 2010 ist er Gruppenleiter und Dramaturg beim MEDIA Programm SOURCES 2. Riahis Filmschaffen umfasst eine Reihe von Dokumentarfilmen für Fernsehen und Kino, Werbespots, Musikvideos, Kurz- und Experimentalfilme, u.a. auch die mehrfach international prämierte Familiengeschichte Exile Family Movie und das mit seinem Bruder Arman realisierte Cross-Media Projekt Everyday Rebellion. Sein erster Spielfilm Ein Augenblick Freiheit (2008) erhielt 30 internationale Auszeichnungen und war der offizielle österreichische Kandidat für den Auslandsoscar 2010.

Der im Iran geborene Arman T. Riahi ist in Wien aufgewachsen, wo er schon in jungen Jahren seine ersten Kurzfilme produzierte und später auch Medientechnologie studierte. Weiters arbeitete er als Graphik und Screen Designer in London. 2005 begann Riahi, seine ersten TV Programme als Direktor für den österreichischen Fernsehsender ORF zu gestalten. Ein Jahr später machte er beim Berlinale Talent Campus mit. Zu seinen Arbeiten zählen die Dokumentarfilme Momentum – What drives you (2008-2012) sowie der Fünfteiler Africa Race (2013). Riahis erster Dokumentarspielfilm Schwarzkopf wurde als Eröffnungsfilm am 17. Sarajevo Film Festival uraufgeführt, gewann am Diagonale Film Festival den Publikumspreis sowie am Beirut International Film Festival den Special Jury Mention Award. Sein neuestes Projekt, der Dokumentarspielfilm bzw. das Cross Media Projekt Everyday Rebellion, welches er zusammen mit seinem Bruder Arash realisierte, wurde 2013 veröffentlicht.

Künstlerische Beratung

Mercedes Echerer absolvierte ihre ersten Bühnenauftritte als Ballettschülerin am Theater ihrer Geburtsstadt Linz. Nach der Schule spielte sie an Traditionshäusern wie dem Volkstheater Wien oder dem Theater in der Josefstadt ebenso wie in der OFF Szene. Neben ihren vielschichtigen Rollen am Theater präsentierte sie im ORF die legendären kunst-stücke und arbeitete u.a. mit Wolfgang Murnberger, Hansjörg Thurn, Sven Bohse, Wolfram Paulus oder Florian Flicker für Kino und TV. Von 1999 bis 2004 war sie Mitglied des Europäischen Parlaments. Seit ihrer Rückkehr aus der EU-Politik ist sie freischaffende Schauspielerin, Produzentin literarisch-musikalischer Hörbücher (Europa Erhören), Gastgeberin der Ö1 Sendung Café Sonntag und Leiterin von EU XXL Film, einem Forum zur Förderung, Vermittlung und Verbreitung des europäischen Films.