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Spielfilm-Wettbewerb

Michał Oleszczyk ist Assistenzprofessor des Filmstudiums an der Fakultät für Artes Liberales an der Universität Warschau. Er ist Übersetzer und Kritiker; seine Texte wurden in polnischen und amerikanischen Zeitschriften wie Kino, Dwutygodnik und RogerEbert.com veröffentlicht. Für seine Arbeiten wurden ihm der Krzysztof Mętrak Preis für junge Kritiker, das Polityka Stipendium und der Preis des Polnischen Filminstituts für den besten Filmkritiker verliehen. Er arbeitete bisher u.a. als Programmer beim Off Plus Camera Festival in Krakau und als künstlerischer Leiter beim Gdynia Film Festival (2013 – 2016). In den Jahren 2012 – 2015 kuratierte er eine Reihe von polnischen Filmen für Polish Filmmakers NYC. 2012 verfasste er seine Dissertation über die kritischen Schriften von Pauline Kael. Er hat auch als Experte für Drehbuchbewertung beim Polnischen Filminstitut gearbeitet.

Dokumentarfilm-Wettbewerb

Rada Šešić, geboren 1957 in Bjelovar/Kroatien, studierte und arbeitete in Sarajevo, bevor sie 1993 nach Utrecht übersiedelte. Sie ist Filmemacherin, Kritikerin, Journalistin und Filmdozentin und hat bereits bei mehreren internationalen Filmfestivals (International Documentary Film Festival Amsterdam, International Film Festival Rotterdam, Sarajevo Film Festival, Dok Leipzig und International Film Festival of Kerala) als Kuratorin oder Jurymitglied mitgewirkt. Rada lehrt seit vielen Jahren an der Universität von Amsterdam, ist Gastdozentin an der Filmhochschule in Genf sowie an der Anadolu Universität in der Türkei und hat mehrere Workshops in Europa und Indien konzipiert und geleitet. Ihre Kurz- und Dokumentarfilme gewannen mehrere Auszeichnungen, wurden auf über 40 internationalen Filmfestivals präsentiert und im MoMA in New York archiviert.

Kurzfilm-Wettbewerb

Arash T. Riahi, 1972 im Iran geboren, lebt seit 1982 in Österreich. Noch während der Schulzeit unternahm er erste Kurzfilmversuche. Nach seinem Studium der Film- und Geisteswissenschaften an der Universität Wien war er als freier Mitarbeiter des ORF, unter anderem für die Sendungen nitebox und kunststücke, tätig. 1997 gründete er gemeinsam mit Kollegen die Film- und Medienproduktionsfirma Golden Girls Filmproduktion. Seit 2010 ist er Gruppenleiter und Dramaturg beim MEDIA Programm SOURCES 2. Riahis Filmschaffen umfasst eine Reihe von Dokumentarfilmen für Fernsehen und Kino, Werbespots, Musikvideos, Kurz- und Experimentalfilme, u.a. auch die mehrfach international prämierte Familiengeschichte Exile Family Movie und das mit seinem Bruder Arman realisierte Cross-Media Projekt Everyday Rebellion. Sein erster Spielfilm Ein Augenblick Freiheit (2008) erhielt 30 internationale Auszeichnungen und war der offizielle österreichische Kandidat für den Auslandsoscar 2010.

Kurzfilm-Wettbewerb

Der im Iran geborene Arman T. Riahi ist in Wien aufgewachsen, wo er schon in jungen Jahren seine ersten Kurzfilme produzierte und später auch Medientechnologie studierte. Weiters arbeitete er als Graphik und Screen Designer in London. 2005 begann Riahi, seine ersten TV Programme als Direktor für den österreichischen Fernsehsender ORF zu gestalten. Ein Jahr später machte er beim Berlinale Talent Campus mit. Zu seinen Arbeiten zählen die Dokumentarfilme Momentum – What drives you (2008-2012) sowie der Fünfteiler Africa Race (2013). Riahis erster Dokumentarspielfilm Schwarzkopf wurde als Eröffnungsfilm am 17. Sarajevo Film Festival uraufgeführt, gewann am Diagonale Film Festival den Publikumspreis sowie am Beirut International Film Festival den Special Jury Mention Award. Sein neuestes Projekt, der Dokumentarspielfilm bzw. das Cross Media Projekt Everyday Rebellion, welches er zusammen mit seinem Bruder Arash realisierte, wurde 2013 veröffentlicht.

Kurzfilmprogramm
Out of Competition

Denis Mujović wuchs in Sarajevo auf und ist holländischer Staatsbürger. Er studierte Video- und Filmproduktion, BWL und Fotografie in den Niederlanden. In Utrecht gründete und leitete er das Eastern Neighbours Film Festival. Denis wirkte an dem als beste holländische Produktion ausgezeichneten Spielfilm Joy mit, bei dem auf dem Woodstock FF preisgekrönten Roadmovie Meet me in Venice, sowie an der Serie Boijmans TV, die den Museumprijs erhielt. Zu seinen Projekten zählen Eventproduktionen, Kurz- und Spielfilme und Musikvideos. Nun führt er die Firma New Ground Productionsin Wien und gründete 2016 die Dutch Film Days Vienna.

Best of Classics

Andreas Ungerböck wurde 1960 geboren. Er ist ein österreichischer Autor und Ko-Herausgeber des Filmmagazins ray. Er studierte Publizistik und Theaterwissenschaft in Wien, wo er 1988 seine Dissertation über Rainer Werner Fassbinder verfasste. Er hat zahlreiche Retrospektiven zum asiatischen Kino kuratiert und ist unter anderem als Autor von Büchern wie Spike Lee (2006), Revanche - Ein Film von Götz Spielmann (2009), Ang Lee und seine Filme (2009), Peter Patzak (2009) und Real America (2012) in Erscheinung getreten. In den Jahren 1994 bis 2002 war er Katalogredakteur der Viennale.

Promising Debuts-Wettbewerb
und mehr

Die in Krakau geborene Magdalena Żelasko lebt seit über 20 Jahren in Wien. Die zertifizierte Marketing- und Werbeexpertin mit einem Abschluss der Business School in Krakau studierte Slawistik, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, wo sie 2005 auch promovierte. Sie war für mehrere internationale Konzerne im Management und als Journalistin für diverse österreichische und polnische Medien tätig. Seit einigen Jahren arbeitet sie zudem als Lektorin aus dem Fachgebiet Kultur und Kommunikation an der Universität Wien. Sie ist Co-Gründerin und Direktorin des LET'S CEE Film Festivals.