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11. April 2018

Wettbewerb Promising Debuts

Im von Magdalena Żelasko und Wolfgang P. Schwelle kuratierten Wettbewerb Promising Debuts sind heuer 13 Filme am Start. 

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Andrei Creţulescus schwarze Tragikomödie Charleston aus Rumänien über eine unmögliche Liebe und eine ungleiche Männerfreundschaft erinnerte Kritiker zu Recht an Aki Kaurismäki und Jim Jarmusch. Der brillante Rache-Western Coyote von Márk Kostyál, eine Geschichte über eine folgenreiche Enteignung in der tiefsten ungarischen Provinz, besticht durch gewaltige Bilder und Action im wahrsten Sinne des Wortes. Das wirklichkeitsnah anmutende Drama Daybreak von Gentian Koçi, Albaniens Beitrag im Rennen um den Oscar, erzählt vom brutalen Überlebenskampf einer alleinerziehenden Mutter; Dede, eine multinationale Produktion der georgischen Regisseurin Mariam Khatchvani, davon, was in den kaukasischen Bergen passiert, wenn sich eine Frau weigert, den für sie vom Großvater ausgesuchten Mann zu heiraten, und das vielfach ausgezeichnete, intensive Coming-of-Age-Drama Filthy von Tereza Nvotová von der Vergewaltigung einer Jugendlichen und ihren Folgen. Ederlezi Rising vom serbischen Erstlings-Regisseur Lazar Bodroža präsentiert sich im starken Kontrast dazu als optisch und akustisch höchst aufregendes Science-Fiction-Spektakel und How Viktor “The Garlic“ Took Alexey “The Stud“ to the Nursing Home von Alexander Hant als wildes, dynamisches und satirisches Roadmovie aus Russland, das in Stil und Flair an den jungen Danny Boyle erinnert.

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Weiters im Wettbewerb Promising Debuts: Meda or The Not So Bright Side of Things von Emanuel Pârvu aus Rumänien, ein kühles Drama, in dem ein Mann um seine Würde und seine Tochter kämpft und das beim Sarajevo Film Festival für die beste Regie und den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde; die herrlich unterhaltsame Tragikomödie Miracle der litauischen Regisseurin Eglė Vertelytė über eine Schweinezuchtfarm, die ein heimgekehrter Exil-Litauer zu retten verspricht; Rouzie Hassanovas Debüt Radiogram aus Bulgarien, eine packende Geschichte über die Freiheit und die Macht der Musik; Secret Ingredient, das schwarzhumorige und höchst gelungene Erstlingswerk des Mazedoniers Gjorce Stavreski über einen Sohn, der seinen Vater mit einem „Space Cake“ zu heilen versucht; der spannende Thriller The Return des Serben Predrag Jakšić, eine psychologische Studie über einen Mann, der nach 40 Jahren in den USA in seine Heimat zurückkehrt, um Frieden zu finden; und schließlich Tower. A Bright Day von Jagoda Szelc aus Polen, eine eindringliche Filmerfahrung an der Grenze zwischen Psychothriller und Beziehungsdrama, die kürzlich im Forum der Berlinale für Aufsehen sorgte.

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