Twitter YouTube

20. November 2017

Wir warten auf eure Filme!

TOGETHER OR APART | GEMEINSAM ODER GETRENNT

Filmtalente aufgepasst: Vom 21. November 2017 bis zum 31. Jänner 2018 können FilmemacherInnen ihre Arbeiten für den LET’S CEE Kurzfilm-Wettbewerb 2018 einreichen. Zu gewinnen gibt es nicht nur zwei Hauptpreise, sondern für zehn FinalistInnen auch eine Einladung nach Wien inklusive der kostenlosen Teilnahme an der zweiten Ausgabe der LET’S CEE Talent Academy!

Zwischen dem 21. November 2017 und dem 31. Jänner 2018 haben FilmemacherInnen*) bis zu einem Alter von 35 Jahren aus Zentral- und Osteuropa, der Kaukasus-Region, der Türkei sowie aus Österreich die Möglichkeit, Filmbeiträge für den Kurzfilm-Wettbewerb des LET’S CEE Film Festivals 2018 einzureichen.

Filmschaffende jeden Alters aus allen anderen Ländern sind ebenfalls eingeladen, uns ihre zum Thema passenden Arbeiten zu schicken, wobei es hier allerdings ein paar wichtige Einschränkungen gibt. Aufgrund der geographischen Ausrichtung des Festivals können sie an dem LET’S CEE Kurzfilm-Wettbewerb nicht teilnehmen, sehr wohl sind sie aber beim Publikumspreis in der Kategorie Kurzfilm startberechtigt. Diese Beiträge werden natürlich auch im offiziellen Programm des LET’S CEE Film Festivals 2018 gezeigt, und zwar in der Sektion Short Films | Out of Competition. Zur Teilnahme ermutigen wir ganz ausdrücklich auch Macher von Virtual Reality-Filmen, 3D-Produktionen und Avantgarde-Werken aus der ganzen Welt, denen wir mit unserem Festival ab sofort eine passende Bühne bieten werden.

Das Thema des Kurzfilm-Wettbewerbs 2018 lautet: TOGETHER OR APART | GEMEINSAM ODER GETRENNT.

Die Briten haben sich letztes Jahr für den Brexit und damit gegen die Mitgliedschaft in der EU entschieden; in Katalonien gingen vor kurzem hunderttausende Menschen auf die Straße und demonstrierten für die Unabhängigkeit von Spanien; die USA, unter Donald Trump, wollen aus demPariser Übereinkommen zum Klimaschutz aussteigen und diverse Handelsverträge aufkündigen oder neu verhandeln – drei Beispiele von vielen, die zeigen, dass die politische Stimmung zuletzt in vielen Ländern gekippt ist. Der weltweit stärker werdende Migrationsdruck, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, begründete und diffuse Zukunftsängste – vor den Folgen der Digitalisierung, vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes etwa ebenso wie vor gesellschaftlichen Veränderungen – haben die Globalisierung in Verruf gebracht sowie nationalistischen und isolationistischen Kräften zu einem Comeback verholfen, das vor wenigen Jahren noch undenkbar erschien. Aber auch innerstaatlich scheint der gesellschaftliche Zusammenhalt vielerorts mehr und mehr gefährdet. Wie wirkt sich die zunehmende Spaltung der Gesellschaft auf das Gemeinwesen und den Einzelnen aus? Werden Hetze und Hass, Egoismus und Profitgier zunehmend zur Normalität? Nun: Die Situation ist kritisch, aber nicht hoffnungslos, weder auf internationaler noch auf innerstaatlicher Ebene. Auf letztgenannter machen etwa Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft da wie dort keine Anstalten, vor der drohenden Entsolidarisierung zu kapitulieren. Beispiele dafür, dass sich viele Menschen nach wie vor mit Optimismus, Engagement und Empathie für Schwächere einsetzen und das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen versuchen, gibt es zum Glück ja viele.

Das Motto des Wettbewerbs – TOGETHER OR APART | GEMEINSAM ODER GETRENNT– kann sich in den eingereichten Filmen auf unterschiedlichste Arten manifestieren. Zwischenmenschliche Aspekte, wie Familien- und Beziehungsdramen, Irrungen und Wirrungen, aber auch Erfolgs- und Glücksmomente sowie die gemeinsame Überwindung von Hindernissen können natürlich ebenso berücksichtigt werden wie soziale, politische, rechtliche und/oder kulturelle Belange. Mit anderen Worten: Alles ist möglich. Solange es zum Thema passt und gut gemacht ist!

Ein Kuratorium unter dem Vorsitz der in Österreich lebenden renommierten Filmregisseure iranischer Herkunft Arash T. Riahi und Arman T. Riahi bestimmt aus den eingereichten Beiträgen die besten Filme für den LET’S CEE Kurzfilm-Wettbewerb. Jene Kurzfilme, die Out of Competition gezeigt werden, sucht ein von dem bosnisch-holländischen Produzenten Denis Mujović und der LET’S CEE-Festivaldirektorin Magdalena Żelasko geleitetes Kuratorium aus.

Eine international besetzte Jury entscheidet nach der Präsentation der teilnehmenden Produktionen während des Festivals, welche der konkurrierenden Einreichungen dann mit dem Hauptpreis – 1.500 Euro und eine Urania-Statuette – des Kurzfilm-Wettbewerbs bei der Preisverleihung am 20. April 2018 im Urania Kino ausgezeichnet wird. Alle anderen beim Festival gezeigten Shorts haben ausnahmslos die Chance, den ebenfalls mit 1.500 Euro dotierten Publikumspreis in der Kurzfilm-Kategorie zu gewinnen.

Die Filmemacher, die es in den Hauptwettbewerb schaffen, werden freilich weit darüber hinaus profitieren. Von jeder dort gezeigten Produktion wird nämlich auf Kosten von LET’S CEE und seiner Unterstützer auch 2018 wieder jeweils ein Gast**) nach Wien eingeladen, um hier sein Werk vorzustellen. Obendrein werden diese zehn Filmemacher auch die Gelegenheit haben, kostenlos an der zum zweiten Mal veranstalteten LET’S CEE Talent Academy teilzunehmen.

An Vertreter aller weiteren beim LET‘S CEE Film Festival gezeigten Kurzfilme werden außerdem insgesamt bis zu 15 zusätzliche kostenlose Plätze an der LET’S CEE Talent Academy vergeben, wobei der Besuch der LET’S CEE Master Classes und der LET’S CEE Industry Days, die gemeinschaftliche Fertigstellung eines Kurzfilms über Wien und die Chance, bei einer vom Raindance Filmfestivaldirektor Elliot Grove gehosteten Pitching Competition mitzumachen (und dabei tolle Preise zu gewinnen!), die wichtigsten Programmpunkte dieses einwöchigen Ausbildungsprogramms darstellen. Selbstverständlich werden alle nach Wien eingeladenen Filmemacher auch im Rahmen von mehreren Get Togethers in Gesprächen mit arrivierten Distributoren, Regisseuren, Produzenten, Schauspielern, etc. Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und Ideen sammeln können, wodurch insbesondere die Entstehung von neuen Projekten gefördert werden soll. Um möglichst vielen Filmemachern den Besuch bei LET’S CEE zu ermöglichen und die Chance zu geben, ihre Werke dem Festivalpublikum persönlich zu präsentieren, werden allen Teilnehmern der Sektion ‚Short Films | Out of Competition’ auf Wunsch kostenfreie Festivalakkreditierungen und Ermäßigungen im offiziellen Festivalhotel zur Verfügung gestellt. Was sonst noch zu beachten ist? Die eingereichten Produktionen sollen allesamt als Österreich-Premieren zur Verfügung stehen, eine maximale Spieldauer von 30 Minuten haben und zwischen dem 1. Jänner 2016 und dem 31. Jänner 2018 hergestellt worden sein. Und weil der mit der Durchsicht der jährlich wachsenden Anzahl an Einreichungen verbundene Arbeitsaufwand enorm und andernfalls nicht mehr zu bewältigen ist, ist mit zwölf Euro pro Film eine kleine Bearbeitungsgebühr fällig. HIER findet man den Link zu den detaillierten Teilnahmebedingungen und hier den zur Filmeinreichung auf Festhome, Click for Festivals, Reelport oder FilmFreeway bzw. zur Filmeinreichung über die Festival-Management-Software Eventival.

       tl_files/letscee/contentimages/News 2017/Call for Entry/_Eventival.png       tl_files/letscee/contentimages/News 2017/Call for Entry/_Click.png       tl_files/letscee/contentimages/News 2017/Call for Entry/_festhome.png       tl_files/letscee/contentimages/News 2017/Call for Entry/_filmfreeway.png       tl_files/letscee/contentimages/News 2017/Call for Entry/_reelport.png

Wer sich für die Teilnehmer und Gewinner der letzten Jahre interessiert: Das waren der Kurzfilm-Wettbewerb 2013, der Kurzfilm-Wettbewerb 2014, der Kurzfilm-Wettbewerb 2015 und der Kurzfilm-Wettbewerb 2017.

Offizielles Sujet des Kurzfilm-Wettbewerbs: DOWNLOAD
Offizielles Sujet des LET'S CEE Film Festival: DOWNLOAD
Logo des LET’S CEE Film Festivals:
DOWNLOAD
Kontakt:
competition@letsceefilmfestival.com

*) Alle personenbezogenen Formulierungen beziehen sich natürlich auf Männer und Frauen.
**) Die Entscheidung, welche Person mit dem Höchstalter von 35 Jahren den jeweiligen Film beim Festival repräsentieren darf, sprich ob Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Kameramann, Schauspieler etc., trifft die Festivalleitung.

Zurück